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Was Travel Manager aus dem Pixar-Film Purl lernen

Posted: 27 March 2019
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Lelia Gowland, Principal, Gowland, LLC

Seien Sie nicht wie die Mitarbeiter von B.R.O. Capital – passen Sie sich an die sich wandelnde Belegschaft an. Flexible Reiserichtlinien fördern die Mitarbeitertreue, sorgen dafür, dass Ihre besten Vielreisenden im Unternehmen bleiben, und schaffen eine integrative Unternehmenskultur.

Der neue Pixar-Kurzfilm Purl gibt einen humorvollen Einblick in die Herausforderungen, denen viele Unternehmen und Mitarbeiter beim Umgang mit der Bürokultur und der sich wandelnden Dynamik am Arbeitsplatz gegenüberstehen. In dem Video versucht ein niedliches, rosafarbenes Wollknäuel namens Purl, sich bei B.R.O. Capital, einem von Männern dominierten Unternehmen, in die Bürogemeinschaft einzufügen.

Und nun von dem Film zu den fünf wichtigen Strategien:

  1. Entwickeln Sie die verschiedenen Feedback-Mechanismen, um die Bedürfnisse der Reisenden zu verstehen.

Schnell wachsende Unternehmen werden besonders von Umfragen und Fokusgruppen zur Reiserichtlinie profitieren, die dafür sorgen, dass alle Mitarbeiter – langjährige und neue – gehört werden. Wenn man sich den typischen Mitarbeiter so ansieht (ein hochgewachsener Geschäftsmann im Anzug), könnte standardmäßig eine größere Beinfreiheit ein Reise-Extra bei B.R.O. Capital sein. Doch da Purl nur etwa ein Viertel der Größe eines durchschnittlichen B.R.O.-Mitarbeiters hat, würde diese Zusatzleistung ihre Reiseerfahrung nicht unbedingt verbessern.

Umfragen und Fokusgruppen können wertvolle Einblicke dazu geben, was Mitarbeitern wirklich wichtig ist. Dr. Christian Spieker, Head of Corporate Services bei zeb, hat Recht, wenn er sagt: „Sie müssen Ihren Mitarbeitern zuhören. Es gibt nicht nur eine Wahrheit.“

Indem Sie den „Purls“ in Ihrem Unternehmen die Gelegenheit geben, ihre Bedürfnisse unbesorgt zu kommunizieren, ermöglichen Sie es ihnen, sich als geschätztes Teammitglied zu fühlen – und nicht wie jemand, der Sonderwünsche hat oder still leiden muss. #Purl würde als Reisende vielleicht ihre rosa Wollbeine baumeln lassen, um die „großzügige“ Beinfreiheit zu nutzen, obwohl sie nach der Landung lieber einen Mietwagen ihrer Wahl hätte.

  1. Gehen Sie auf Ihre Mitarbeiter ein.

Jaime-Alexis Fowler von Empower Work sieht dies folgendermaßen: „Kleine, positive Handlungen können enorme Auswirkungen auf die Mitarbeitererfahrung haben.“ Beispielsweise hätte sich Purl wahrscheinlich deutlich besser bei B.R.O. Capital integriert gefühlt, wenn man sie ermutigt hätte, ihre Meinung zu äußern.

Fowler schlägt vor, Kommunikationskanäle außerhalb von Meetings zu schaffen, die von denjenigen Mitarbeitern genutzt werden können, die ihre Meinung auf andere Weise äußern möchten. Wenn Sie beispielsweise ein Meeting zur Reiserichtlinie organisieren, könnten Sie in die Meeting-Einladung Reflexionsfragen aufnehmen, um den Mitarbeitern dabei zu helfen, im Vorfeld ihre Gedanken mitzuteilen. Außerdem könnten Sie zum Abschluss des Meetings alternative Möglichkeiten anbieten, Feedback zu geben, beispielsweise in Form von Umfragen und Fokusgruppen. Auf diese Weise erhalten Sie auch von introvertierten Mitarbeitern wertvolle Rückmeldungen.

Veränderungen in der Unternehmenskultur oder der Richtlinie können eine Herausforderung darstellen und erfordern oftmals Geduld. Vielleicht zögert Ihr Team noch, eine neue Herangehensweise einzuführen, oder Ihr Vorgesetzter steht der Einführung flexiblerer Reiserichtlinien skeptisch gegenüber. Geben Sie ihnen den Raum, ihre Bedenken zu äußern und sich an die Veränderungen zu gewöhnen.

  1. Entwickeln Sie eine flexible Richtlinie, z. B. mit einem Tagesgesamtpreis für jede Stadt.

Eine hervorragende Arbeitskultur ist vor allem in Unternehmen zu beobachten, deren Reiserichtlinie sich an die individuellen Bedürfnisse anpasst. Während die anderen B.R.O.-Mitarbeiter möglicherweise eine höhere Verpflegungspauschale auf Reisen bevorzugen, sind der kleinen Purl vielleicht luxuriösere Unterkünfte wichtiger. Ein für alle Mitarbeiter einheitlicher Ansatz wird Purl nicht gerecht – und ist wahrscheinlich auch nicht für alle anderen B.R.O.-Mitarbeiter von Vorteil.

Wenn Unternehmen einen Tagesgesamtpreis für jede Stadt entwickeln – der kulturelle und geografische Nuancen berücksichtigt – geben sie ihren Reisenden Entscheidungskompetenz. Die Mitarbeiter machen insgesamt bessere Erfahrungen und die Reisekosten des Unternehmens bleiben innerhalb des Budgets. Außerdem kann diese Art von Flexibilität die Einhaltung Ihres Programms und Ihrer Richtlinien verbessern – eine Win-Win-Win-Situation!

  1. Sorgen Sie dafür, dass Sie die richtigen Tools besitzen.

Bei B.R.O. Capital sprechen sich Neuigkeiten schnell herum. Kaum hat Purl an ihrem ersten Arbeitstag den Aufzug verlassen, klingeln schon die Mobiltelefone ihrer Kollegen, weil sie über die Ankunft der Neuen informiert werden. Die Technologie hat Purl isoliert – doch Technologie kann auch ein leistungsstarkes Werkzeug sein, mit dem Ihre Mitarbeiter in Verbindung bleiben können und das ihnen Kompetenz verleiht.

Flexible Reiserichtlinien erfordern flexible Tools. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter ihre Reiseentscheidungen (unter Beachtung der Richtlinie) selbst treffen können, indem Sie ihnen eine Plattform bereitstellen, die ihre Arbeitsweise unterstützt. Vielreisende müssen ihre Reisepläne von unterwegs aus problemlos ändern können. Dafür brauchen sie ein Buchungstool wie die Egencia-App, die ihnen echte Entscheidungskompetenz bietet. Niklas Nordström, strategischer Einkäufer bei Attendo, sagt Folgendes über seine Reisenden: „Sie erwarten immer denselben Service, unabhängig davon, ob sie online, offline oder über ihr Mobilgerät buchen. Der Buchungsvorgang muss schnell und einfach sein.“

  1. Nutzen Sie die vorhandene Arbeitskultur für Veränderungen.

Trotz ihrer anfänglichen Schwierigkeiten fügt sich Purl schließlich auf humorvolle Weise in die Bürokultur ein und sorgt für Veränderungen. Dank ihres kühnen Enthusiasmus und ihrer Anpassungsfähigkeit gelingt es ihr, sich bei ihren Kollegen beliebt zu machen.

Im Idealfall sind Teams offen für Veränderungen, und die Verantwortung, sich anzupassen, liegt nicht nur bei einer einzigen Person. Doch wenn Sie versuchen, Ihre Richtlinie flexibler zu gestalten, ist es hilfreich, ein Gefühl für das aktuelle Betriebsklima zu haben. In einem eher seriösen Team könnten Sie die funktionierenden Methoden nutzen und mithilfe einer Standardmitteilung über die neue Reiserichtlinie informieren. Bei einer unkonventionelleren Belegschaft könnten Sie zur großen Freude Ihrer Kollegen ein lustiges Kurzvideo im Intranet zeigen.

Ganz gleich, ob Sie ein lebhaftes Wollknäuel in einem Unternehmen voller B.R.O.-Investoren oder ein Travel Manager in einem schnell wachsenden Unternehmen sind – Purl kann Ihnen wertvolle Erkenntnisse liefern. Wenn Sie Ihre Reiserichtlinie überprüfen, sollten Sie daran denken, dass Flexibilität, gepaart mit Feedback-Möglichkeiten für die Reisenden, dafür sorgen kann, dass die Mitarbeiter engagiert bleiben und sich dem Unternehmen weiterhin verpflichtet fühlen.

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